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Eine gefälschte Version des Release Candidate von Windows 7 enthält einen Trojaner. Er hat tausende Rechner befallen und sie mit einem von Hackern kontrollierten Server verbunden, der die PCs fernsteuert.
Seit 24. April ist eine Piraten-Version des kommenden Microsoft-Betriebssystems Windows 7 auf einschlägigen Websites im Umlauf. In der manipulierten Vorversion (Release Candidate) befindet sich ein Trojaner, der alle infizierten Rechner zu einem Botnetz zusammenschließt. Das bedeutet, dass die befallenen PCs auf Befehle von Hackern gehorchen, ohne dass die Benutzer etwas davon mitbekommen.
1600 Infektionen pro Tag
Die Sicherheitsexperten von Damballa berichteten von 27.000 infizierten Computern, bevor es gelang, den Server lahmzulegen, der sie kontrollierte. Zwar können PCs mit dem installierten Trojaner ab jetzt nicht mehr von den Hackern erreicht werden. Die Zahl der Infektionen steigt aber mit etwa 1600 pro Tag, wie Cnet berichtet. Außerdem haben die Hacker immer noch die Kontrolle über PCs, die vor dem 10. Mai infiziert wurden.
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Links: • Quelle geschrieben von Oerge - 15.05.2009 - 10:30 |
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